SPD New York

Ja, doch, die gibt es. Für das „Forum“-Magazin habe ich eine kurze, aber interessante Reise in die wundersame Welt der Auslands-SPD unternommen. Was der Artikel verschweigt: Auch andere deutsche Parteien unterhalten Auslandsgruppen. Ob sie es geschickter anstellen?

Und da wir schon bei der bizarren Seite der deutschen Sozialdemokratie sind, hier noch ein Link des Kollegen Alexander Becker von „meedia“. Hübsch, oder?

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Zu Gast im „Morgenmagazin“

Die ARD beging heute in ihrem Morgenmagazin mit dem SPD-Rassenkundler Thilo Sarrazin ein Jahr „Deutschland schafft sich ab“. Im boulevardesken Format „Berliner Frühstück“ bekam der Ex-Bundesbanker und Ex-Finanzsenator von Berlin Gelegenheit, sein Golf-Handicap und seine Einsichten bei Croissant und Café Latte unters fernsehende Volk zu bringen:

„Eine Zuwanderung aus Afrika und Nahost lehne ich ab.“

„Die Asiaten kommen leider nicht zu uns.“

„Die Geburtenrate der Deutschen ist zu niedrig. Wenn das so bleibt, muss jeder Erwerbstätige für einen Rentner sorgen. Wir werden kleiner und die Beiträge werden steigen. Davon geht die Welt nicht unter.“

Den lautesten Protest legte Mitfrühstücker Werner Sonne (ARD) bei der Aussage des Sozialdemokraten an den Tag, er, Sarrazin, sei aus freien Stücken und tiefer Einsicht aus dem Vorstand der Bundesbank ausgeschieden. Die Frage sei nämlich gewesen, ob er oder der Bundespräsident hätte zurücktreten müssen. Da sah der ARD-Mann die Ehre des hohen Amtes beschädigt. Hauptsache, dieser Auftritt hat nichts anderes beschädigt. fb