Schwein gehabt

…und zwar nach einem Kung Po-Rezept in westlichem Stil.

Das Ergebnis:

Die Vorgehensweise

 

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Self made Burger

Anlässlich des ARD-Tagesthemas McDonald’s rufe ich gerne in Erinnerung, dass man Burger auch selbst machen kann. Viel leckerer, billiger und eventuell auch gesünder (wer weiß das schon?). Die Hochdruck-Wetterlage am vergangenen Wochenende kam zu Hilfe.

Schritt 1: Burgerpatties grillen. So ein Burger hat nichts mit einer Frikadelle gemein, sprich der Pattie besteht nur aus Fleisch. In diesem Fall mit ein paar Spritzern Tabasco gewürzt.

Schritt 2: Bacon grillen. Und ein paar Röstzwiebeln produzieren.

Schritt 3: Käse anschmelzen.

Schritt 4: Burger nach Belieben zusammenbauen. Hier zum Beispiel mit (von unten nach oben): Senf – Salatblatt – Burger/Käse – Bacon – Tomate – Zwiebel – Barbecuesauce.

Fertig.

Gemeine Schärfe

Punjab-Huhn

Vier Esslöffel rote Currypaste erzeugen nebst Chilipulver, Pfeffer, Knoblauch und Ingwer die Schärfe dieses nordindischen Gerichts.

Das zerlegte Huhn wird zunächst gesalzen, gepfeffert und mit Zitrone gesäuert. Sodann gewürzt mit Curcuma, Cumin und Koriander. Anschließend in Ghee (geklärter Butter) oder Öl angebraten. Bevor weitere Gewürze (Nelken, Lorbeer, Zimt und Kardamomkapseln) angebraten werden, wird das Fleisch warm gestellt. Zu den angebratenen Gewürzen werden gehackte Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer hinzugefügt und circa vier Minuten angeschwitzt. Nun werden vier Esslöffel rote Currypaste eingerührt, vier gehackte Tomaten, 300 ml Hühnerbrühe und das Fleisch zugefügt. Circa 30 Minuten bei geringer Hitze geschlossen schmoren. An Basmatireis servieren. Die Schärfe neutralisiert man am besten mit einem Joghurtlassi.

Ameisen krabbeln auf Bäume

In der bildhaften chinesischen Sprache kann man unter „Ameisen“ Rinderhackfleisch verstehen. Das Rezept findet sich hier. Etwas Hintergrund zu diesem Rezept hier: Ants climbing a tree

Mit Brühe aufgießen, eingeweichte Glasnudeln zugeben und unterheben

Hackfleisch und Möhren anbraten, Chilibohnenpaste hinzufügen

Frühlingszwiebel zufügen

Garziehen

Fertig! Ein einfaches, aber beileibe kein schlechtes Rezept.

Gewokt: Szechuan-Rind

Eine meiner Lieblingsbeschäftigungen ist die asiatische und hier insbesondere die chinesische Küche. Seit ich mir im Mai einen Mitteldruckbrenner in Taiwan bestellt habe, kann ich richtig loslegen, allerdings nur unter freiem Himmel. Dunstabzüge in Privathaushalten könnten weder mit dem Fettgespritze noch mit der Rauchentwicklung und dem Sauerstoffverbrauch des Gasbrenners (bis zu ca. 25 kW) fertig werden.

Heute gab’s  Rind nach Szechuan-Art:

Zutaten:
ca. 200 g Rindfleisch (Hüftsteak) in feinen Streifen
1 EL Szechuan-Pfeffer
Ingwer, Knoblauch & Chili
Paprika rot
2 kleine Zwiebeln
Würzsauce (1 TL Speisestärke, 3 EL Wasser, 3 EL helle Sojasauce, 2 EL Sherry, 2 TL brauner Zucker, 1 EL schwarze Bohnen)

Die Würzsauce mit den schwarzen Bohnen, einer typischen Zutat der Szechuan-Küche

Die Zutaten: Der Szechuan-Pfeffer wurde vor dem Mörsern noch kurz angeröstet

Fleisch anbraten

Die Rauchentwicklung ist enorm

Nach Ingwer, Knoblauch und Chili werden auch Paprika und Zwiebeln scharf angebraten

Das Fleisch wird wieder zugefügt

Rühren!

Zum Schluss kommt noch die Würzsauce mit den schwarzen Bohnen in den Wok

Abgekocht

Statt hysterisch zu werden mache ich lieber das Beste aus der Situation. Am Wochenende hatten wir noch mutig günstige Tomaten im Supermarkt – 79 Cent das Kilo aufgrund der aktuellen EHEC-Lage – erworben. Ordentlich waschen, dann geht das schon – so dachten wir. Ich denke mir das eigentlich immer noch. Dennoch haben wir uns heute entschieden, die Tomaten erstmal zu Sugo zu verarbeiten. Sicher ist sicher.