Update Veröffentlichungen

Heute ist im „Forum“ (Saarbrücken) mein Interview mit dem CDU-Bundestagsbgeordneten Alex Funk erschienen. Der saarländische Abgeordnete sitzt für den Wahlkreis Neunkirchen im Bundestag und weigert sich beharrlich, den diversen „Rettungspaketen“ für Griechenland und andere EU-Staaten zuzustimmen.

Obwohl Funk überhaupt gar nicht meiner politischen Richtung angehört, äußert er aus meiner Sicht doch interessante Bedenken hinsichtlich der „Rettungspakete“, die ja in erster Linie die Kredite deutscher (und französischer Banken) zu retten haben und nebenbei an weitreichende Bedingungen geknüpft sind, deren Folgen wiederum aber tatsächlich „die Griechen“ zu tragen haben.

Funk äußert seine Kritik von einem konservativen Standpunkt, ich täte es von einem linken. Etwas verwundert war ich über einige der Fragen, die ich anders gestellt hatte und die von der Redaktion leicht tendenziös verändert wurden. Ich denke, ich werde mal ein ernstes Wörtchen mit dem verantwortlichen „Forum“-Redakteur sprechen müssen. Hier geht’s zum Textdownload (PDF). Der Text ist leider diesmal online nicht verfügbar. fb

Nachtrag: Mittlerweile ist der Artikel online.

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Folgenreich

Ob es Wunder gibt, weiß ich nicht, aber unheimliche Zufälle, die gibt es. Als mich das Saarbrückener „Forum“-Magazin Anfang März fragte, ob ich vielleicht mal etwas zu Erdbeben in Deutschland schreiben will, weil im Saarland aufgrund eines kleinen Bebens in Rheinland-Pfalz Mitte Februar die Lampen ein wenig schaukelten, dachte ich: Na gut, mach das mal, eine wirklich interessante Story ist das aber wohl eher nicht. Der Artikel erschien im „Forum“ am Freitag, den 11. März (siehe auch PDF unter „Veröffentlichungen“). Zeitgleich bebte vor der Nordküste von Honshu der Seeboden. Mit den bekannten, bis heute unabsehbaren Folgen.

Ähnlich skeptisch war ich, als mich das „Forum“ bald darauf wieder anrief. Diesmal sollte ich etwas zu Verkehrsminister Ramsauers Abneigung gegen das „Denglische“ schreiben. Selbst kein Fan (!) allzu beliebiger oder sinnloser „denglischer“ Worte recherchierte ich die Geschichte und stolperte sehr bald über „Ramsauers falsche Freunde“ („Forum“, 25. März 2011, siehe auch PDF unter „Veröffentlichungen“).

Da gibt es also einen Bundesverkehrsminister in Berlin, CSU-Mitglied, der das Wort „Tafelschreibblock“ besser findet als „Flipchart“ und sich bedenkenlos mit einem Redakteur einlässt, der lieber „Schriftleiter“ hieße, Thomas Paulwitz heißt und Kolumnen für die neurechte „Junge Freiheit“ verfasst. Und das Beste an der Geschichte: Die gesamte deutsche Presse sieht über diesen Fehlgriff hinweg. Der übrigens in zwei, drei Zügen zu ergoogeln gewesen wäre.