Nach vorne

Eine unerfreuliche Woche geht zu Ende. Rund um das Drama mit unserer Katze durfte ich wieder einmal erfahren, wie schwer es im heutigen Medienumfeld ist, an Aufträge zu kommen und wie sehr das Downgrading bei den Honoraren um sich greift. Nun, es heißt das Beste daraus machen und nach zuversichtlich bleiben.

Die EHEC-Epidemie scheint mittlerweile abzuflauen, jedenfalls hier am Zentrum der Seuche rund um Hamburg. Gleichwohl – für Gemüsebauern scheint das Frühjahr 2011 ein verlorenes. Jedenfalls, wenn sie Gurken, Tomaten, Salatköpfe oder Sprossen im Angebot haben. In Hamburg machten verzweifelte Landwirte am heutigen Freitag mit einer spektakulären Aktion auf ihre prekäre Situation aufmerksam. In der zurückliegenden Woche wurde die Suche nach dem Erreger immer bizarrer, man denke nur an die Gurkenreste aus der Magdeburger Biomülltonne oder gar den Brief des Bild-Kolumnisten Franz Josef Wagner an den deutschen EHEC-Alltag, der erstaunliche Blicke in die Wagner’sche Kloschüssel offenbarte.

Ich blicke lieber nach vorne auf ein hoffentlich sonniges Pfingstwochenende mit immer weniger EHEC-Neuinfektionen.

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Abgekocht

Statt hysterisch zu werden mache ich lieber das Beste aus der Situation. Am Wochenende hatten wir noch mutig günstige Tomaten im Supermarkt – 79 Cent das Kilo aufgrund der aktuellen EHEC-Lage – erworben. Ordentlich waschen, dann geht das schon – so dachten wir. Ich denke mir das eigentlich immer noch. Dennoch haben wir uns heute entschieden, die Tomaten erstmal zu Sugo zu verarbeiten. Sicher ist sicher.