Der Blog, das Blog

„Was ist eigentlich dieses Bloggen?“, wurde ich letzte Woche noch gefragt, um der ernsthaft Fragenden dann zu antworten, es sei halt ein Online-Tagebuch, das von einem „Blogger“ mehr oder weniger regelmäßig mit Inhalten, also Content, gefüllt werde. Es gibt gute Blogs, langweilige Blogs, spannende und schlechte Blogs. Und wie meist gehen die Meinungen auseinander, was gut oder schlecht ist.

Dass auch ich nicht immer sicher bin, etwa, was das Geschlecht dieses Online-Tagebuchs betrifft, enthüllt dieser Blogbeitrag von Markus Trapp, in dem er Bezug auf einen Artikel von mir im Saarbrücker „Forum“-Magazin nimmt. Ja, ich bin mir jedes Mal unsicher, ob es „der“ oder „das“ Blog heißt. Aber die Eselsbrücke mit dem Block ist gut, das werde ich mir versuchen zu merken. Die Bildunterzeile, in der es heißt, Markus Trapp sei „von der Uni angestellt“ worden ist dagegen nicht auf meinen Mist gewachsen, das ist eindeutig ein Fehler der Redaktion. BUs sind halt gefährlicher als die meisten Redakteure denken und recht fehlerträchtig. Das erlebe ich nicht zu ersten Mal.

Und gerne gebe ich das Kompliment zurück: Es war ein angenehmes Gespräch mit Markus Trapp, den man wohl zu den Pionieren des Blogs in Deutschland zählen muss.

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Markus Trapp an seinem Arbeitsplatz in der Hamburger Staatsbibliothek