Low Carb am Freitag Abend

Ich persönlich bin ja eher skeptisch, um das Mindeste zu sagen, was Patentrezepte zu einer gesunden Ernährung angeht. Dennoch komme auch ich nicht umhin, Kompromisse einzugehen und Versuche zu machen, wenn etwa meine Partnerin mal wieder ein neues Kochbuch anbringt und davon spricht, dass sie sich besser fühlt, wenn es abends mal keinen Reis, keine Pasta, kein Brot oder keine Kartoffeln gibt.

Also sollte es gestern mal Low Carb sein, sprich wenig Kohlehydrate geben. Und zwar: Kabeljau bzw. Schellfisch mit Kräuterkruste. Dazu ein Zucchini-Apfel-Gratin aus dem Low Carb-Kochbuch von Gräfe und Unzer (München 2014, ISBN 978-3-8338-3999-3).

P1040869 P1040870Für das Gratin werden Zucchini- und Apfelscheiben (ich hatte hier zusätzlich mit etwas Birne ergänzt) in eine eingeölte Auflaufform geschichtet, mit einer Mischung aus einem Ei, ca. 100 ml Sahne, Salz, Pfeffer und Majoran übergossen und letztendlich mit ca. 50 Gramm geriebenem Grana Padano (oder Parmesan) gekrönt.

Das Ganze geht dann für etwa eine halbe Stunde in den Backofen, zunächst mit Alufolie abgedeckt für 15 Minuten bei 200 Grad Heißluft, dann bloßgelelegt nochmal für 15-20 Minuten bei gleicher Temperatur unter den oberen Grill.

P1040873 Für den Fisch werden etwa 600 Gramm Tomaten in einer Pfanne in Olivenöl gedünstet, mit Kapern ergänzt, gesalzen und gepfeffert, dann werden die Schellfischfilets (ich verwendete, da wir Besuch erwarteten, zwei Packungen Bio-Schellfischfilets von Followfish, also 500 Gramm) für etwa 5 Minuten auf die Tomaten gelegt und mitgedünstet. Anschließend werden die Fischfilets mit einer Mischung aus 3 TL gemahlenen Mandeln, 3 TL gehacktem Thymian, 3 TL geriebenem Parmesan/Grana Padano und drei zerdrückten Knoblauchzehen bedeckt und für weitere fünf Minuten unter den Grill des Backofens (200 Grad) gestellt. Hier gilt es aufzupassen, dass der Fisch nicht zu sehr austrocknet, die Kruste aber gleichwohl etwas Farbe bekommt. Dieses Rezept findet sich übrigens leicht abgewandelt in der „Für Sie“ (Heft 04/2011).

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Fazit: Ein sehr leckeres Essen, bei dem sogar ich die „Sättigungsbeilage“ nicht stark vermisste. Zu dauerhafter Abstinenz von Reis, Nudeln, Brot oder Kartoffeln wird es mich gleichwohl nicht verleiten.

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